Die historische Villa Schönbühl in Zürich und die neue Wohnüberbauung im englischen Garten Markus Brühlmeier, Ursula Eichenberger, Michael Hanak
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96 Seiten
Die Villa Schönbühl beim heutigen Kreuzplatz in Zürich wurde 1834 bis 1838 nach Plänen des Architekten Hans Conrad Stadler (1788–1846) samt grosser englischer Gartenanlage erbaut. Während die Villa heute unter Denkmalschutz steht, wurde der untere Teil des Parks der Bauzone zugewiesen, wo vom Zürcher Büro Menzi Bürgler Kuithan Architekten drei Mehrfamilienhäuser realisiert wurden.
Dieses Buch geht der Geschichte der Villa Schönbühl und ihrer Bewohner nach und dokumentiert die 2017–2023 realisierte neue Wohnbebauung in der Parkanlage. Als einer der ersten Zürcher Bürger nahm nach dem Umbruch von 1831 der Seidenhändler Hans Conrad Pestalozzi (1793–1860) Wohnsitz vor den Toren der Stadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Villa Schönbühl zu einem wichtigen Ort der Zürcher Musikgeschichte als Wohnsitz des Dirigenten Edmond de Stoutz (1920–1997), der in dem Haus auch die Probenarbeit des von ihm gegründeten und weltbekannten Zürcher Kammerorchesters leitete.
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