Thorsten Bürklin
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416 Seiten
Weltweit werden Architekturen darauf getrimmt, mediale Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Palladio, der bedeutendste Architekt der Renaissance, steht am Anfang dieses Trends: Seine Architekturbilder basieren auf dem Vorrang der orthogonalen Projektion. Das Entwerfen und das Darstellen sind davon durchdrungen – dies wird nicht nur im Falle der Abbildungen seiner Vier Bücher, sondern auch bei seinen realisierten Gebäuden selbst anschaulich.
Aus dieser Perspektive lassen sich viele, stark diskutierte Arbeiten Palladios neu verstehen. Der Autor analysiert das gebaute Werk in diesem Sinne und zeigt: Sowohl im Inneren wie im Äußeren prägt die Frontalität des Betrachterstandpunkts maßgeblich den architektonischen Entwurf und in der Folge auch die Raumwirkung.
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