Zwölf Thesen und eine Annäherung Kathrin Aste, Teresa Stillebacher
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Josef Lackner (1931–2000) zählt zu den einflussreichsten Architekten Österreichs im 20. Jahrhundert. Ein Schüler von Clemens Holzmeister an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, führte er ab 1961 sein eigenes Atelier in Innsbruck und lehrte ab 1979 als Professor für Entwerfen an der Fakultät für Bauingenieurwesen und Architektur der Universität Innsbruck. Lackners Anspruch an die Architektur war von einer kompromisslosen, konsequenten Haltung geprägt. Viele seiner Bauten können als Stellungnahme innerhalb der Disziplin gelesen werden – als grundsätzliche Aussagen zur gestellten Bauaufgabe und Raum gewordene Konzepte.
Dieses Buch nähert sich dem ausserordentlichen Werk Josef Lackners aus einer umgekehrten tektonischen Logik: vom Ganzen zu den einzelnen Teilen. Anhand zahlreicher Zeichnungen, Pläne und detaillierter Analysen macht es sichtbar, wie Komposition, Mass und Fügung eine Architektur von besonderer Vielschichtigkeit und räumlicher Tiefe entstehen lassen. Es verdeutlicht, dass Architektur nicht isoliert entsteht, sondern aus dem Zusammenspiel ihrer Elemente, Materialien und konstruktiven Strukturen hervorgeht.
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